Kooperation Ärzte-Senioren, warum sinnvoll und notwendig?

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Dr. Günter Gerhardt schrieb 08 August 2021

Die Zahl der Anfragen nimmt zu, auch Mitteilungen von Senior*innen dazu, was ihre Ärztin/ihr Arzt von der Kooperation hält. Zum Glück erstmal keine totale Ablehnung, aber Skepsis "das klappt doch sowieso nicht" und "was soll das bringen?"
In zahlreichen  Beiträgen in dieser Rubrik habe ich es versucht zu erklären:
- Ärzte unterstützen ihre Patienten, unterstützen uns dabei gegenseitig durch Austausch unserer Erfahrungen.
- Patienten unterstützen ihre Ärzte. Die knapp 100 Seniorenbeiräte in RLP setzen sich ein für die Anliegen ihrer Ärzte.
- Gemeinsam verschaffen wir uns politisches Gehör  

Die Patienten (in einem ersten Aufschlag Senior*innen), brauchen uns, um gesund zu bleiben bzw. zu werden und wir Ärzt*innen brauchen die große Zahl von Patienten um notwendigen Veränderungen unseres Gesundheitssystems, die Ärzten und Patienten gleichermaßen auf der Seele brennen, politisches Gehör zu verschaffen.

Seniorenbeiräte und  Arztpraxen haben um Rat gebeten zu folgenden Themen:

Cannabis auf Rezept
Pflegestufe
Grad der Behinderung (GdB)
Reha für Rentner
Landesamt für Soziales, Jugend und Versorgung
Agentur für Arbeit
Anfragen Krankenkassen
Sozialgericht

Wenn die Anfragen wirklich zahlenmäßig zunehmen muss das zukünftig über eine Passwortgeschützte Website erfolgen: Viele wissen mehr und können sich untereinander helfen.

Bitte schreiben Sie mir gg@wissen-gesundheit.de

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Dr. Günter Gerhardt schrieb 05 September 2021

Das Beispiel Reha hat die Allgemeine Zeitung aus Mainz am 2.9.2021 aufgegriffen. Die wichtigsten Sätze kurz zusammengefasst:

Reha...Ablehnung...Widerspruch...Danach ist ausreichend Zeit, um den Widerspruch gut zu begründen - am besten mithilfe eines Arztes, der sich mit dem Gutachten der Versicherung auseinandersetzt. 

Und diese zeitaufwendige Arbeit kennen wir alle. Da können wir uns gegenseitig helfen mit den vielfältigen Erfahrungen die wir gemacht haben, womit dann eine weitere Ablehnung der Begründung verhindert werden kann. Der Patient wird dankbar sein, dass seine Reha bewilligt wurde und wird sich im Gegenzug auch für Belange einsetzen, die ihn und uns tangieren. Letztlich ist das eine politische Koopertion, die man zukünftig nur anhand von Beispielen erklären kann. Ich vermute mal, dass Sie liebe Frau Kollegin, lieber Herr Kollege schon verstehen, wie eine solche Kooperation auch uns sehr wohl nutzen kann.

Dr. Günter Gerhardt schrieb 08 September 2021

In der heutigen (08.09.2021) Sitzung der KV RLP kam auch die Wertschätzung der Ärzt*innen zur Sprache, die nur im Bereich unserer - v.a. älterer -  Patient*innen vorhanden ist,  worum uns gerade die Politik sehr beneidet.

Und geenau diese vorhandene Wertschätzung sollten wir nutzen für einen nächsten Schritt, nämlich die Kooperation von "Ärzten und Patienten". 

Dr. Günter Gerhardt schrieb 08 September 2021

Ich möchte ich Ihnen die Kooperation von Patienten und Ärzten an dieser Stelle vorstellen, ein Plan, mit dem ich mich schon seit geraumer Zeit beschäftige. Die Umsetzung ist bislang immer an der Machbarkeit gescheitert. Durch meine Wahl zum Vorstandsvorsitzenden der Landesseniorenvertretung (LSV) RLP hat sich eine Möglichkeit ergeben, diesen alten Plan mit Leben zu erfüllen.

Wozu brauchen wir eine Kooperation von Patienten und Ärzten? Die Patienten (in einem ersten Aufschlag Senior*innen), brauchen uns, um gesund zu bleiben bzw. zu werden und wir Ärzt*innen brauchen die große Zahl von Patienten um notwendigen Veränderungen unseres Gesundheitssystems, die Ärzten und Patienten gleichermaßen auf der Seele brennen, politisches Gehör zu verschaffen.

 Beispiele aus der täglichen Praxis verdeutlichen den Nutzen einer solchen Kooperation: Sie kennen alle die Flut von Anfragen, Mahnungen, Ablehnungen der gesetzlichen und privaten Krankenkassen, der DRV, der Bundesagentur für Arbeit, des Landesamtes für Soziales, Jugend und Versorgung…, dann die Anträge nach dem Schwerbehindertenrecht, für eine Pflegestufe, eine Rehabilitationsmaßnahme, eine (Erwerbsminderungs-) Rente, eine Kostenübernahme für medizinisches Cannabis...

Viele unserer vor allem älteren Patienten bleiben dabei im Gestrüpp der Bürokratie hängen und hoffen auf Unterstützung ihrer sie behandelnden Ärzt*innen. Die wiederum werden von dem gleichen zeitraubenden Bürokratiemonster “erstickt“.

Ein Lösungsansatz wäre hier eine Kooperation von Ärzten und Patienten, die sich für einen wirklichen, oft versprochenen, nie eingetretenen Bürokratieabbau einsetzen.

Die Senior*innen in RLP (1,2 MIO) sind gut organisiert und vernetzt. Kommunale Seniorenbeiräte sind eine in den Kommunalordnungen von RLP verankerte Form der Mitgestaltung. 1989 haben sich die ersten Seniorenbeiräte in RLP gebildet. 2003 wurde ihre Beteiligung in der Gemeindeordnung und in der Landkreisordnung von RLP gesetzlich verankert. Aktuell gibt es fast 100 kommunale Seniorenbeiräte in RLP. Der neunköpfige Vorstand trifft sich (in der Pandemie online) einmal im Monat. Er arbeitet eng mit dem zuständigen Ministerium (in der neuen Legislaturperiode ist es das Ministerium für Arbeit,, Soziales, Transformation und Digitalisierung MASTG) zusammen, es finden routinemäßig 2 Sitzungen mit dem Ministerium/Jahr statt, bei Bedarf auch häufiger und einmal im Jahr eine Mitgliederversammlung. 

Homepage der LSV RLP: www.landesseniorenvertretung-rlp.de,
Senioren Kanal: youtube.com/c/seniorenrlp

Zunächst einmal sollten wir Kolleginnen und Kollegen auf einer passwortgeschützten Website unsere Erfahrungen austauschen mit den o.g. Anfragen und Anträgen. Parallel dazu verschaffen sich unsere Patient*innen in den Seniorenvertretungen das öffentliche/politische Gehör für die ihnen zustehenden präventiven, kurativen und palliativen Leistungen. Der dabei anfallende bürokratische Aufwand muss für Patienten und Ärzte gering, zeitlich überschaubar und v.a. verständlich nachvollziehbar sein (nähere Informationen  hier auf dieser Seite).

Bitte schreiben Sie mir, wenn Sie interessiert sind bzw. eigene (Verbesserungs-) Vorschläge einbringen möchten (gg@wissen-gesundheit.de).

 

Dr. Günter Gerhardt schrieb vor 3 Wochen

Mehr Zeit für Patienten!

 

„Meine hausärztliche Landpraxis in Wendelsheim, die ich seit 42 Jahren betreibe, führt mir tagtäglich vor Augen, wo die Probleme für ältere Menschen im Gesundheitsbereich liegen“, beginnt Dr. Günter Gerhardt das conSens-Gespräch.

 

Der Mediziner ist seit Juli 2020 Vorsitzender der Landesseniorenvertretung Rheinland-Pfalz. Zuvor hatte er 25 Jahre den Vorstandsvorsitz in der Landeszentrale für Gesundheitsförderung (LZG RLP) inne.

 

conSens: Herr Dr. Gerhardt, vor Kurzem haben Sie einen offenen Brief verfasst mit dem Vorschlag einer Zusammenarbeit der Ärzteschaft mit Patientinnen und Patienten. Weshalb ist dies nötig?

Dr. Gerhardt: Die Patienten, in erster Linie sehe ich hier Seniorinnen und Senioren, brauchen uns Ärzte, um gesund zu bleiben oder zu werden. Im Gegenzug benötigen wir Ärzte die große Zahl der Versicherten, um auf dringend nötige Veränderungen unseres Gesundheitssystems hinzuweisen. Den knapp 8000 niedergelassenen Kassenärzten in Rheinland-Pfalz stehen rund 1,2 Millionen versicherte ältere Menschen gegenüber – die natürlich ein deutlich größeres politisches Gewicht bilden.

 

conSens: Wo sehen Sie Probleme?

Dr. Gerhardt: Woche für Woche kommen Menschen zu mir in die Praxis, die mich um Unterstützung bitten. Zum Beispiel bei ihrer Einstufung der Pflegestufe. Hier wird oft zum Nachteil der Betroffenen entschieden. Das passiert auch, wenn ein Rentner eine Reha braucht, obwohl es immer heißt: „Reha vor Pflege“. Viele der älteren Patienten bleiben mit ihren Anträgen im Gestrüpp der Bürokratie hängen und hoffen dann auf Unterstützung der behandelnden Ärzte. Denn inzwischen ist eine Flut von Anträgen und Widersprüchen nötig, sei es für Maßnahmen nach dem Schwerbehindertenrecht, für eine Pflegestufe, eine Rehabilitationsmaßnahme oder eine Erwerbsminderungsrente.

 

conSens: Können Sie ein praktisches Beispiel nennen?

Dr. Gerhardt: Ja, gerne. Ein ganz aktuelles Problem ist der medizinische Einsatz von Cannabis. Cannabis auf Rezept ist ein Segen für Ältere mit beispielsweise Schmerzen. Denn andere Medikamente greifen Magen, Darm oder Leber an. Cannabis, richtig eingesetzt, lässt diese Organe in Ruhe, lindert Schmerzen und macht trotzdem nicht süchtig. Aber: Was ein Aufwand! Versicherte und Ärzte müssen lange Anträge schreiben, die zunächst abgelehnt werden. Dann folgt der Widerspruch, was einfach ist, weil nur ein Satz des Patienten. Dieser Widerspruch muss dann aber begründet werden, und hier wird wieder die Ärztin, der Arzt gebraucht.

 

conSens: Was wäre Ihr Vorschlag?

Dr. Gerhardt: Ich denke, nicht jeder Arzt muss das Rad neu erfinden. Deshalb wünsche ich mir eine Art Selbsthilfegruppe der Ärzte. Hier könnten sich Mediziner austauschen. Denn die Fragestellungen ähneln sich immer wieder: Wie beantrage ich am besten dies oder jenes? Wer hat Erfahrungen gemacht mit …? Es ist kaum zu glauben, aber bisher gibt es so einen Austausch nicht. Dabei würde ich meine Erfahrungen gerne weitergeben. Zum Beispiel weiß ich inzwischen, dass bestimmte „keywords“ in einem Antrag genannt werden müssen.

 

conSens: Keywords sind Schlüsselworte. Was meinen Sie damit?

Dr. Gerhardt: Bestimmte Schlüsselworte müssen im Antrag fallen, sonst droht die Ablehnung. Denn auf diese Worte hin werden Anträge geprüft. Wenn da zum Beispiel steht, „die beantragte Maßnahme dient zur Verhinderung des Pflegefalls“, wird die Chance, dass der Antrag positiv entschieden wird schon einmal größer. Über solche Dinge sollte man sich austauschen.

 

conSens: Wie können Seniorinnen und Senioren hier behilflich sein?

Dr. Gerhardt: 1,2 Millionen ältere Patienten haben, politisch betrachtet, ein ganz anderes Gewicht als die Ärzteschaft. Sie können gemeinsam auf die überbordende Bürokratie im Gesundheitswesen aufmerksam machen. Das große Ziel ist ja, als Arzt wieder mehr Zeit für meine Patienten zu haben, statt stundenlang am Schreibtisch Begründungen zu formulieren. Mir geht es um diejenigen, die wirklich bedürftig sind wie Krebspatienten, Rheumakranke und Menschen mit anderen Erkrankungen. Patienten wissen oft gar nicht, was ihnen an präventiven, kurativen und palliativen Leistungen zusteht: etwa alle vier Jahre eine Reha, damit sie nicht zum Pflegefall werden.

Klar ist: Wenn ich einen Antrag stelle, muss er natürlich substanziell korrekt sein. Allerdings muss der Vorgang einfacher werden und ohne Ablehnung durchgehen. Erfahrungsgemäß sind die betroffenen Patienten selbst gar nicht in der Lage, einen begründeten Widerspruch einzulegen, was ja auch nicht telefonisch möglich ist. Oft handelt es sich um sozialmedizinische Gutachten, das sind viele klein geschriebenen Seiten mit zahlreichen Paragraphen.  Alleine gelassen wird dann oft vor der Bürokratie resigniert und die Ablehnung akzeptiert.

 

conSens: Was wäre der erste Schritt?

Dr. Gerhardt: Ich wünsche mir, dass sich Patienten und Ärzte – eventuell auch Apotheker – außerhalb der Praxen – natürlich auch online -  treffen, um sich gegenseitig zu informieren und zu Multiplikatoren werden. Versicherte sind in Seniorenvertretungen, Vereinen, Selbsthilfegruppen und Ähnlichem organisiert. Diese können Mediziner zu Vorträgen und Diskussionen- auch online - einladen. Dabei sollten sowohl die Sorgen und Nöte der Versicherten zur Sprache kommen, als auch die der Ärzteschaft. So erhalten die Patienten zudem bessere Informationen, erkennen die Zusammenhänge im Gesundheitswesen und bekommen ein Gefühl für vermeidbare Fallstricke.

Dr. Günter Gerhardt schrieb vor 3 Wochen

Sich kümmern wird bestraft (weitere Argumente, die für eine Kooperation “Senior*innen – Ärzt*innen sprechen)

Viele Ärzt*innen fragen sich manchmal, um was sie sich noch alles kümmern sollen, mit welchem Arbeits- Zeit -aufwand das verbunden ist, Zeit, die in der unmittelbaren Patientenversorgung dann fehlt? Sie trauen sich manchmal nicht mehr dem Patienten eine zusätzliche sinnvolle medizinische oder soziale Maßnahme zu empfehlen oder unterlassen es wohlwissend, weil dieser Empfehlung oft zeitaufwendige (z.B. Attest-) Patientenwünsche, Aufforderungen, Stellungnahmen etc. folgen. Damit nicht genug! In der Regel flattert den Patienten anschließend erstmal ein in schönstem Beamtendeutsch formulierter, paragraphengespickter,  ablehnender Bescheid ins Haus, gegen den der Patient Widerspruch einlegen kann, aber sich vorher in der Praxis erst einmal den Bescheid erklären lassen muss. Oft fehlt in der Ablehnung die Begründung, die der Patient erst beantragen muss mit einem Formular, was er sich im Internet runterladen kann, ausfüllen, unterschreiben muss und auf dem Postweg z.B. an den Medizinischen Dienst (MD) bringen muss. Von dort geht dem Arzt dann ein mehrseitiges mit noch mehr Paragraphen gespicktes, sich aus Textbausteinen zusammengesetztes „Gutachten“ zu. Den 1-Satz-Widerspruch mit dem Vermerk „Begründung folgt“ hat der Patient meistens schon auf den Weg gebracht und setzt fast schon voraus, dass die Begründung der Arzt formuliert. Spätestens dann ist übrigens Vergütung kein Thema mehr. Mit der Begründung ist es in der Regel auch nicht getan, sie wird mit noch mehr Paragraphen und Textbausteinen abgelehnt…und irgendwann landet das Ganze dann vor dem Sozialgericht, das dem Arzt auch einen Fragenkatalog zuschickt. So weit kommt es jedoch meistens nicht, weil Patienten im Einvernehmen mit ihren Ärzten einknicken, d.h. achselzuckend aufgeben („Herr Doktor, lassen wir es, Sie haben ja wirklich alles Mögliche getan, Danke!“). Die Abläufe unterscheiden sich, je nachdem um welchen Adressaten es sich handelt: Krankenkasse, MD, Landesamt/Versorgungsamt, Agentur für Arbeit, Deutsche Rentenversicherung oder zunehmend auch Versicherungen mit denen der betroffene Patient Verträge abgeschlossen hat. Wenn dieser ganze Schriftverkehr dann mal nachvollziehbar (Corona) zeitlich ins Stocken gerät, dann wird dem Patienten mitgeteilt, dass „Ihr Arzt gesetzlich zur Abgabe eines Befundberichtes verpflichtet ist“ und er dafür ja auch ein Honorar bekommt. Das Landesamt, Krankenkasse, MD etc. scheuen sich aber nicht, dem Patienten mitzuteilen, dass sich die Bearbeitung des Vorgangs pandemiebedingt verzögern kann. Besondere Freude kommt auf, wenn man den Ärzt*innen dann mitteilt, welches Eingangsdatum (oft wenige Tage nach dem Eingang des Schreibens oder sogar davor) man sich für die Beantwortung/Begründung vorgemerkt hat. Kolleginnen/Kollegen erzählen mir, dass ihnen dann manchmal die Hutschnur platzt, sie zum Telefonhörer greifen und dann aber oft eine ebenso genervte angestellte Kollegin/Kollegen an der Strippe haben, denen nachvollziehbar weiter nichts einfällt als zu betonen „dass hier offene Türen eingerannt werden“ und weitere Nickligkeiten in der Pipeline sind.
Patienten sind immer wieder überrascht, dass ihre Ärztin/Arzt diese Arbeiten in der Freizeit erledigt, meistens am WE, ihr/ihm kein Schreibbüro zur Verfügung steht und nur der erste Aufschlag des folgenden Rattenschwanzes vergütet wird.
Was ist die Folge einer solchen frustrierenden, zunehmenden(!) Bürokratie, die ja auch von angehenden oder sich in Weiterbildung befindlichen Medizinern registriert wird? Ärzte unterlassen es tunlichst ihren Patienten Empfehlungen zu geben, die in der Folge mit zeitaufwendiger Bürokratie verbunden sind. Ein prägnantes Beispiel ist die Erwähnung, dass Medizinal Cannabis eine sinnvolle Behandlungsmöglichkeit sein könnte; stattdessen werden Opioide, NSAR (Schmerzmittel), Antidepressiva, Beruhigungsmittel und Kortison in Höchstdosierungen verordnet. Und, ganz fatal, der Ärzte-Nachwuchs entscheidet sich gegen eine Niederlassung, selbst wenn die mal fest eingeplant war.

Die Lösung kann nur eine Kooperation der Patienten (Senior*innen) mit ihren Ärzten sein, zum Wohle beider Gruppierungen.

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